Jugendliche Diabetiker (Igelgruppe) treffen Peter Maffay
Die Igelgruppe des Deutschen-Diabetiker-Bundes LV Baden-Württemberg, Bezirksverband Schwarzwald-Baar-Kreis war, auf Antrag von Christa Lörcher vom Kinderschutzbund VS, auf der Finca
der Peter-Maffay-Stiftung/Fundacio Tabaluga in Mallorca.
Als Begleitpersonen waren der Kinderarzt Ernst-Ludwig Iskenius, Bruno Hildebrand
vom Diabetiker-Bund, Ingrid Merk, Tatjana Kemler und Antje Deutschkämer dabei.
Der Therapeutische Aufenthalt auf der Finca CA’N LLOMPART vom 11.4. bis 18.4. war für die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren eine wichtige Erfahrung für den
täglichen Umgang mit ihrem Diabetes. Die Kinder haben gelernt mit ihrer chronischen Krankheit umzugehen, auch sportliche Aktivitäten auszuführen, wobei sie ihr Insulin und die
Broteinheiten anpassen mussten. Vor dem Schwimmen im Meer musste der Blutzucker gemessen werden und in der Regel zusätzliche Broteinheiten genommen werden.
Highlight war, als Peter Maffay und seine Familie die Gruppe besuchte, Fragen beantworteten und Autogramme gab. Die Kinder konnten jeden morgen die Hühner, Schafe, Rehe und die Kühe füttern. Sie besichtigten die Käseherstellung auf den Bauernhof, machten Ausflüge auf den puig de maria, auf den Kalvarienberg in Pollenca mussten sie 365 Stufen hoch steigen.
Die Gruppe war auch am Cap de Formentor und in der Tröpfsteinhöhle Coves de Campanet.
Gemeinsam sind wir stark!
- so lernten die Kinder und Jugendlichen voneinander und äußerten sich für einen Bericht, der an die Peter-Maffay-Stiftung geschrieben wurde:
„Ich wusste gar nicht, dass so viele Kinder Diabetes haben. Ich dachte, ich wäre allein.“
„Für mich war es in der Schule schwer, den Blutzucker zu messen, aber hier fällt es mir leichter, weil alle messen müssen.“
„Ich konnte essen ohne zu spritzen, weil ich mich viel mehr bewegt habe.“
„Daheim habe ich es mit dem Zucker sehr schlampig gemacht, und hier habe ich es genauer gemacht, weil es alle machten, und ich hier erinnert wurde.“
„Ich fand es gut, mit Fragen sich austauschen zu können, über die Krankheit zu sprechen, und sehen zu können, wie andere die Situation meistern. Ich war nicht die einzige, die mit der Krankheit fertig werden musste. Die anderen haben mich verstanden, wenn man davon redet.“