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Blutzuckermessgerät: zuverlässige Kontrolle des Glukosewertes im Blut

Blutzuckermessgerät Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit: jeder Zehnte ist betroffen. Damit sie nicht zu gesundheitlichen Folgeschäden führt, ist die regelmäßige Selbstkontrolle des Blutzuckers wichtig, um dadurch zu hohe sowie zu tiefe Werte zu vermeiden. Vor der Anschaffung solltest du dir überlegen, welches Gerät am besten in deinen persönlichen Alltag zu integrieren ist. Dieser Ratgeber stellt unterschiedliche Arten der Blutzuckermessgeräte vor.
Besonderheiten
  • Erklärung der Funktionsweise
  • Welche Varianten gibt es?
  • Etablierte Produkte und Hersteller
  • Anwendungshinweise
  • Geräte für Tiere

Blutzuckermessgeräte Test & Vergleich 2019

Prinzipiell ist Glukose nichts Schlechtes, denn unser Körper benötigt sie, um Gehirn, Nierenmark und die roten Blutkörperchen ausreichend mit Energie versorgen zu können. Gerät der Glukose-Gehalt allerdings aus dem Gleichgewicht, kann dies üble Folgen haben. Deshalb darf man Diabetes nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei Diabetes Typ 1 wird in der Bauchspeicheldrüse nicht mehr das für den Stoffwechsel benötigte Hormon Insulin produziert. Erkrankte erleiden in kurzer Zeit eine extreme Gewichtabnahme. Hinzu kommen ein ständiges Durstgefühl bei gleichzeitiger Austrocknung, Erbrechen, häufiger Harndrang, Bauchkrämpfe, Seh- und Bewusstseinsstörungen.

Hilfe bringen Insulinspritzen, die sich der Betroffene selbst setzt. Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und die seltenere Form der Zuckerkrankheit. Häufiger kommt der durch Bewegungsmangel und Übergewicht ausgelöste Diabetes Typ 2 vor, bei denen die Zellen mit der Zeit immer weniger auf Insulin ansprechen, was das Risiko für Schlaganfälle, Nierenschwäche und Herzinfarkte erhöht. Damit es nicht soweit kommt, ist der regelmäßige Check der Blutzuckerwerte wichtig. Im Handel sind zahlreiche Geräte als gesundheitliches Zubehör für eine unkomplizierte Messung erhältlich.

Welche Arten von Blutzuckermessgeräten gibt es?

Ein Blutzuckermessgerät ermittelt die aktuelle Glukose-Konzentration im Blut, um zu vermeiden, dass es zu einer gefährlichen Abweichung kommt – schließlich droht im Extremfall das Koma. Aber keine Panik: Ständige Ängste und Unsicherheiten nach einem ausgiebigen Abendessen im Restaurant oder einem spontanen Fußballspiel mit den Kumpels müssen nicht sein. Ein Blutzuckermessgerät räumt sie zuverlässig aus, indem es nach einem kurzen Stich in die Fingerspitze unmittelbar Auskunft über den Blutzuckergehalt gibt. Hierzu gibt es drei Varianten: Die optische, amperometrische und nichtinvasive Messung.

Optische Messung

Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe kommt auf einen Teststreifen, der über ein Röhrchen (eine so genannte Kapillare) in das Testfeld des Gerätes eingezogen wird, wo dann eingelagerte chemische Stoffe mit dem Blut reagieren. Das Resultat ist eine Farbänderung im Testfeld, die anhand einer festgelegten Farbskala Auskunft über den Blutzuckerwert gibt; alternativ erscheint das Resultat als Ziffer.

Amperometrische Messung

Auch hier gelangt der mit Blut benetzte Teststreifen per Röhrchen in ein Testfeld, wo in diesem Fall jedoch zusätzlich Elektroden angebracht sind. Per elektrischer Spannung kann man so den Blutzuckerwert messen.

Nichtinvasive Messung

Noch in der Erforschung sind Messverfahren, die auf die Entnahme von Testblut verzichten. Sie arbeiten mit Nahinfrarot und Mikrosensoren. Im gleichnamigen Onlineshop erhältlich ist bereits Freestyle Libre, das per Scan arbeitet, eine Blutprobe ist hinfällig. Mit rund 170 Euro ist das Starterpaket indes deutlich teurer als die herkömmlichen Produkte, dazu kommt der 14-tägige Wechsel des Sensors zu jeweils knapp 60 Euro. Allerdings offeriert der Hersteller Unterstützung beim Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Auch im Urin lässt sich Glukose nachweisen. Allerdings nur dann, wenn der Wert so stark erhöht ist, dass er einen festgelegten Wert überschreitet – es gibt also kein Feintuning. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge machen dieses Tests Sinn, um rechtzeitig Schwangerschaftsdiabetes zu erkennen, die mit den hormonellen Veränderungen einher geht und unbehandelt im schlimmsten Fall tödlich für Mutter und Kind enden kann. Für Menschen, die langfristig von Diabetes Typ 1 und Typ 2 betroffen sind, machen hingegen die feiner messenden Blutzuckermessgeräte mehr Sinn, zumal es preislich keine nennenswerten Unterschiede gibt.

ArtProContra
Optisch
  • Unkomplizierte Handhabung
  • Unmissverständliches Farb- bzw. Ziffernergebnis
  • kompakte Maße, ideal für zu Hause und unterwegs
  • Blutentnahme notwendig
Amperometrisch
  • Unkomplizierte Handhabung
  • Minimale Menge Blut ist ausreichend
  • Zusatzfunktionen wie Speichermöglichkeiten
  • kompakte Maße und modernes Design
  • Blutentnahme notwendig
  • Etwas höhere Anschaffungskosten
Nichtinvasiv
  • Diskret
  • Kein Stechen nötig
  • Auch geeignet für die Langzeitüberwachung
  • Kostenintensiv
  • Viele Entwicklungen sind noch nicht auf dem Markt bzw. befinden sich teils in langwierigen Testverfahren im Ausland (z.B. USA)
Urin-Test
  • Bestandteil der Schwangeren-Vorsorge
  • Keine Blutentnahme notwendig
  • Misst erst ab Überschreitung eines definierten Wertes
  • Ergebnisse sind nicht fein ausdifferenziert

Optik und Gewicht: Ich sehe gut aus!

Moderne Blutzuckermessgeräte sind mit durchschnittlich 250 Gramm Leichtgewichte, die größeren Modelle wiegen rund 450 Gramm. Häufig ist die Form oval oder rechteckig, so dass das Gerät gut in Taschen verstaut werden kann. Die meisten Modelle sind batteriebetrieben. Wer ein Smartphone mit integriertem Blutzuckermessgerät als Zusatzfunktion nutzt, muss freilich auf einen aufgeladenen Accu achten. Das Handling per Taste ist unkompliziert. Die Ergebnisse der Messung werden stets unmittelbar auf einem Display angezeigt, das in einigen Fällen für eine optimierte Ablesbarkeit hintergrundbeleuchtet ist.

Blutzucker richtig messen: klare Spielregeln sorgen für präzise Ergebnisse

Im Schnitt brauchen Diabetiker, die sich Insulin spritzen und dabei die Menge selbstständig ihrem Bedarf anpassen, vier bis sieben Messungen pro Tag (bei stabilen Zuckerwerten und festgelegten Insulindosen genügt ein Test pro Woche; bei medikamentöser Behandlung durch den Arzt reicht meist sogar die Kontrolle des Langzeitwertes, den sogenannten HbA1c-Wert, etwa alle drei Monate). Wichtig ist die Durchführung vor den Hauptmahlzeiten sowie vor dem Schlafengehen, aber auch, wenn sportliche Anstrengungen oder längere Autofahrten anstehen oder die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. Die gute Nachricht lautet: viel falsch machen kann man mit den gängigen Blutmessgeräten gar nicht! Die korrekte Anwendung ist zwar Bestandteil der Diabetes-Schulung, doch bereits der Produktzettel bietet klare Orientierung, denn die Handhabung ist durchweg leicht verständlich und die Ergebnisse so präzise, dass sie im Normalfall keine Verwirrung stiften.

Wichtig: Um den Überblick zu behalten, macht es Sinn, die Blutzuckerwerte in ein Tagebuch zu notieren – so kann auch der Arzt auf minimale Änderungen exakt reagieren. Das Tagebuch kann man handschriftlich führen; in modernen Geräten ist es oft digital integriert oder aber per App nutzbar.

Her mit dem Finger: Die korrekte Anwendung

Wird eine neue Packung Teststreifen angebrochen, muss das Blutzucker-Messgerät als codiert werden, um die die Teststreifen auf Norm-Abweichungen checken zu können. Bei den moderneren Geräten ist dieser Vorgang meist automatisch; andernfalls erfolgt dieser Schritt per Tastendruck oder Chip-Eingabe.
Generell solltest du dir vor jeder Messung die Hände waschen, um dadurch Rückstände wie Creme oder mögliche Zuckerreste – beispielsweise von Früchten – zu entfernen, weil sie das Resultat beeinträchtigen können. Außerdem musst Du auch die Stelle reinigen, in die du stechen wirst (meist ist dies ohnehin die Fingerkuppe, manchmal aber auch der Handballen oder der Unterarm). Ist unterwegs kein Waschbecken verfügbar, hilft Wasser aus einer Trinkflasche. Dann kommt ein frischer Testreifen in das Blutzuckermessgerät, das sich dadurch automatisch einschaltet. Nun steckst du eine unbenutzte Lanzette zum Einmalgebrauch in die Stechhilfe, mit der du dich behutsam piekst. Den Blutstropfen setzt du vorsichtig auf den Testreifen – und nur wenige Sekunden später verrät das Display den Blutzuckerwert.
Der Blutzuckerwert wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Normalerweise beträgt der Blutzuckerwert auf nüchternen Magen weniger als 100 mg/dl (5,6 mmol/l) und steigt nach dem Essen auf maximal 130 mg/dl (7,2 mmol/l) an. Bei Diabetes Mellitus beginnt er ab 126 mg/dl oder 7 mmol/l; die persönlichen Werte ermittelst du mit deinem Arzt.

Wichtig: Am besten stichst Du seitlich in die Fingerspitze, denn da ist das Schmerzempfinden am geringsten. Daumen oder Zeigefinger möglichst außen vorlassen, denn diese werden im Alltag ständig gebraucht.

Aufgepasst: Typische Fehler vermeiden

Achte darauf, die Hände immer gut abzutrocknen – überschüssiges Wasser verdünnt nämlich das Blut und verfälschst das Ergebnis. Die Teststreifen dürfen nicht lose aufbewahrt werden, sondern ausschließlich einzeln verpackt. Andernfalls können sie feucht oder schmutzig werden und sind somit unbrauchbar. Auch direkte Sonne und Hitze beschädigen sie. Immer das Haltbarkeitsdatum beachten und rechtzeitig austauschen! Auch der Zeitfaktor zählt: nach dem Stechen muss das Blut zügig auf den Teststreifen gebracht werden, sonst verändert die Gerinnung das Resultat. Manche Patienten desinfizieren die zur Einmalverwendung vorgesehene Lanzette für den Stich und verwenden sie aus Kostengründen ein zweites oder drittes Mal – dies ist nicht nur aus Hygienegründen eine schlechte Idee, sondern auch angesichts der Tatsache, dass die Nadel sich bei mehrfachem Gebrauch verbiegt.

Wichtig: Vorsicht bei Schmerzmitteln, einige Sorten können Testergebnisse beeinflussen. Vor der erstmaligen Einnahme eines neuen Medikaments ist daher eine Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker sinnvoll.

Schwächelt das Gerät? Kontroll-Lösung sorgt für optimale Sicherheit

Du hast alle Vorgaben genau beachtet, doch das Ergebnis macht Dich trotzdem stutzig? Vielleicht liegt es gar nicht an Dir: Sichere Gewissheit, ob das Blutmessgerät defekt ist, bringt die in Apotheken erhältliche Kontroll-Lösung. Sie besteht aus Traubenzucker. Ergibt der Test ein unauffälliges Ergebnis, funktioniert das Gerät einwandfrei. Bleibt es hingegen beim Ausreißer, liegt entweder ein Anwenderfehler vor (beispielsweise durch die Nutzung abgelaufener Teststreifen, eine zu hohe Zimmertemperatur oder Zahlendreher bei der Codierung) oder das Gerät ist tatsächlich kaputt. In diesem Fall sollte es nicht weiter zur Messung des Blutzuckers benutzt und möglichst rasch ersetzt werden; am besten kontaktierst Du hierfür direkt den Hersteller. Generell gewähren die meisten Firmen eine zweijährige Garantie auf ihre Produkte, manche bieten die Aufstockung auf bis zu fünf Jahre an.

Wichtig: zeigt das Display den Wert HI bedeutet, dass der Blutzuckerwert extrem hoch ist. LO wiederum heißt, dass er sehr niedrig ausfällt. Beides ist nicht gesund!

Darf‘s ein bisschen mehr sein? Zusatzfunktionen bieten komfortable Extras

Wie erkennt man ein gutes Blutzuckermessgerät? Selbstverständlich besitzt die exakte Messgenauigkeit die höchste Priorität. Darüber hinaus lohnt es sich, auch auf anwenderfreundliche Extras zu achten: sinnvoll sind beispielsweise (gerade für ältere oder sehbeeinträchtigte Nutzer) ein großes Display für die vereinfachte Ablesbarkeit, eine hohe Speicherleistung für die Erfassung der Werte auf Zwei-Wochen-Basis zum direkten Vergleich, Markierungsmöglichkeiten für auffällige Ergebnisse, Warnfunktionen bei Unterfüllung der Blutprobe sowie grafisch gekennzeichneter Alarm im Fall nach oben oder unten ausschlagenden Blutzuckerwerten und akustische Signale zur Erinnerung an anstehende Messungen. Nicht notwendig für das gelungene Handling, jedoch sehr komfortabel, ist ein automatisierter Testreifenauswurf sowie die automatisierte Berechnung des persönlichen Durchschnittwertes inklusive fortlaufender Aktualisierung.

Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
  • Rechtzeitige Erkennung von gesundheitlichen Problemen
  • Präzise Wertangabe
  • Geprüftes Verfahren
  • Kompakte Maße
  • Preiswert in der Erstanschaffung
  • Akustische Signale
  • Messfehler nicht ausgeschlossen
  • Nachkauf von Verbrauchsmaterialien notwendig
  • Blutentnahme nötig

Nützliche Kaufkriterien für Blutzuckermessgeräte

Blutzuckermessgeräte ermöglichen Diabetikern einen geregelten Alltag, weil nicht bei jeder Unsicherheit die Arztpraxis zur Messung aufgesucht werden muss. Außerdem verhindern sie im Akutfall lebensgefährliche Zusammenbrüche und sorgen gesundheitlichen Langzeitschäden vor. Vor der Beantragung bei der Krankenkasse recherchierst Du am besten selbst, welches Modell am besten zu dir und deiner Lebenssituation passt. Dies gilt natürlich ebenso, wenn du die Anschaffung aus eigener Tasche bezahlst.

Namhafte Hersteller: Beurer, Contour und Medisana

Ein einfaches Blutzuckermessgerät ist in Discountern und Drogeriemärkten erhältlich. Nach Meldungen über ungenaue Testergebnisse setzten viele betroffene auf namhaftere Marken. Etablierte Hersteller in diesem Segment sind Beurer, Contour und Medisana. Bekannt sind darüber hinaus folgende Marken:

  • Aviva
  • B. Braun Melsungen AG
  • Bayer Vital
  • CodeFree
  • Dm
  • Hylogy
  • iHealth
  • LifeScan
  • Medisana
  • On Call
  • Pulox
  • Roche Diagnostics
  • Rossmann
  • smartLAB
  • Swiss Point Of Care
HerstellerBesonderheiten
Beurer
  • Modelle mit unterschiedlichen Features in verschiedenen Preisklassen
  • Hohes Speichervolumen
  • Sprachfunktion in Deutsch und Englisch
Contour
  • Gibt verständliche Hinweise in ganzen Sätzen
  • Berechnet und aktualisiert den persönlichen Durchschnittswert in verschiedenen Zeitfenstern
  • Alarmsystem
Medisana
  • Attraktives Design
  • Hohe Anwenderfreundlichkeit durch kurze Messzeit und leicht ablesbares Display
  • Sicherheits-Extras wie Unterfüllungserkennung und akustische Erinnerung

Was passt zu mir? Kaufkriterien im Überblick

Als Entscheidungshilfe haben wir einige sinnvolle Kaufkriterien für dich im Überblick zusammengefasst:

KriterienHinweise
Arten
  • Klassisches Monitorsystem
  • Kompaktlösung mit Stechhilfe, Plug-in USB und Messgerät
  • Smartphone mit integriertem Messystem
  • Batterie- oder Akkubetrieb
Gewicht
  • Flaches kompaktes Design
  • Maximalgewicht bei Modellen für unterwegs liegt bei 250 Gramm
Messung
  • Geringes Blutprobenvolumen
  • Kurze Messdauer
  • Komfortables Handling
  • Unkomplizierte und unmissverständliche Auswertung
Besonderheiten
  • Hoher Speicherplatz
  • Alarmsignal bei Unterfüllung
  • Warnfunktion für Grenzwerte
  • Mahlzeitmarkierung
  • Erkennung möglicher Störeinflüsse
  • Anbindung an Software oder App
  • Sprachfunktionen in Deutsch und Englisch
  • Automatische Berechnung des Durchschnittwertes
  • Teststreifenauswurf

Beliebte Blutzuckermessgeräte im Überblick

Blutzuckermessgeräte erleichtern den Alltag enorm. In der Grundstruktur ähneln sich die Modelle, die zahlreiche Hersteller von Gesundheitsprodukten im Sortiment haben. Handhabung und Qualität werden von den Nutzern jedoch verschieden bewertet. Die größten Unterschiede gibt es in Bezug auf Lieferumfang und Komfort.

SD CodeFree Blutzuckermessgerät Starterkit

( Rezensionen)
SD CodeFree Blutzuckermessgerät Starterkit

Besonderheiten

  • einfache Bedienung (Kurzanleitung und Gebrauchsanweisung vorhanden)
  • Hypoglykämie-Warnanzeige
  • batteriebetrieben
  • mit Mahlzeit-Markierung
  • ohne Codierung
Das SD CodeFree Blutzuckermessgerät Starterkit ist ein Monitorsystem mit Zahlenangabe im Display. Es enthält die Grundausstattung für neu erkrankte Patienten. Im Lieferumfang sind neben dem Messgerät je zehn Teststreifen und Lanzetten sowie eine Stechhilfe, Batterien, Etui sowie ein Diabetiker-Tagebuch enthalten. Der Test ist am ganzen Körper möglich; die Messzeit beträgt nur fünf Sekunden, liefert aber dennoch präzise Resultate, wie Kunden durch die Bank bestätigen. Zudem wird gelobt, dass die nachfolgenden Bestellungen der passenden Verbrauchsmaterialien wie Teststreifen und Lanzetten in preislicher Hinsicht vergleichsweise niedrig ausfallen.
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Contour Next Blutzuckermessgerät Set mg/dl

( Rezensionen)
Contour Next Blutzuckermessgerät Set mg/dl

Besonderheiten

  • kompakte Größe
  • hohe Messgenauigkeit
  • beleuchtetes Display
  • geringe Blutmenge benötigt
  • unkomplizierte Handhabung
Das neue Blutzuckermessgerät Contour Next arbeitet hochpräzise, indem es entsprechende dem Multi-Puls-Prinzip von Bayer eine Blutprobe sieben Messimpulse durchlaufen und sich dabei nicht von Umwelteinflüssen beeinträchtigen lässt. Dies ist zwar hohe Wissenschaft, doch muss für die Anwendung niemand ein Medizin-Studium absolvieren, denn sie verläuft unkompliziert und selbsterklärend. Zuverlässig erinnert sie an die Messung nach den Mahlzeiten und speichert verlässlich alle Messwerte, die dann am Computer ausgewertet werden können.
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Beurer GL 44 mg/dl Blutzuckermessgerät, Schwarz

( Rezensionen)
Beurer GL 44 mg/dl Blutzuckermessgerät, Schwarz

Besonderheiten

  • patentierte Stechhilfe
  • XXL-Display
  • geeignet für Senioren
  • kostenlose Software
  • mit USB-Kabel
Unproblematisch in der Handhabung ist das Blutzuckermessgerät von Beurer und verschafft durch seine großzügige Ausführung mit XXL-Display, beleuchtetem Einfuhrschacht und extrabreiten Teststreifen speziell auch älteren Menschen oder Betroffenen mit Seheinschränkungen deutlich mehr Lebensqualität. Als Starterset beinhaltet es neben dem Messgerät eine Stechhilfe, eine AST-Kappe, fünf Lanzetten, fünf Teststreifen, Batterien, Etui ein Blutzucker-Tagebuch und ein USB-Kabel zur Datenübertragung an den PC durch kostenlose Software. Bemängelt wird von den Kunden die geringe Anzahl der enthaltenen Teststreifen.
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Medisana MediTouch2 Blutzuckermessgerät mg/dL 79030

( Rezensionen)
Medisana MediTouch2 Blutzuckermessgerät mg/dL 79030

Besonderheiten

  • flaches, kompaktes Design
  • einfache Menüführung
  • automatische Ketonwarnung
  • Unterfüllungserkennung
  • Set enthalten
Das Modell Medisana MediTouch zeigt das Testergebnis nach nur fünf Sekunden an und speichert bis zu 480 Messergebnisse. Nützliche Zusatz-Features sind die Durchschnittswertberechnung, die akustische Testerinnerung, die Mahlzeitenmarkierung und die automatischer Keton-Warnung. Ferner bietet das Gerät die Möglichkeit, die Messdaten über den integrierten USB-Anschluss bequem mit dem PC, Mac, iPhone, Tablets und diversen Android-Geräten auszuwerten. Verärgert reagieren indes einige Kunden auf die Häufung unbegründeter Error-Meldungen.
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Wichtig: Ausrangierte Blutzuckermessgeräte dürfen im Gegensatz zu anderen elektronischen Geräten im Restmüll entsorgt werden – aber bitte vorher die Batterien entnehmen!

Die Anschaffungskosten – wer soll das bezahlen?

Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse haben Anspruch auf die Versorgung mit notwendigen Hilfsmitteln, die von einem Arzt verordnet werden -dies betrifft in diesem Fall nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die Verbrauchsmaterialien. In vielen Fällen ist allerdings ein Selbstbehalt vorgesehen, der den Patienten an den Kosten beteiligt. Außerdem darf man sich nicht einfach ohne Rücksprache irgendein Hilfsmittel aussuchen und es der Kasse anschließend in Rechnung stellen, denn die meisten Krankenkassen arbeiten mit Vertragsunternehmen. Folglich ist es ratsam, sich mit der Kasse kurzzuschließen, ob das ausgewählte Blutzuckermessgerät die Bedingungen erfüllt und es dann erst zu beantragen. Wer ein spezielles Gerät oder keine Lust auf Vorgaben hat, kann sich auf eigene Rechnung ein Modell bestellen. Die Preisspanne beträgt zwischen zehn und 60 Euro, im Einzelfall sind noch günstigere Modelle bereits ab fünf Euro zu haben. Oft sind die Bestellungen in Versandapotheken etwas preiswerter als bei den lokalen Apotheken und die Lieferungen erfolgen flott. Im Online-Versand kann man sich ein Kundenkonto anlegen oder aber als Gast ordern.

Wichtig: Unter http://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de lässt sich herausfinden, ob dein favorisierte Blutzuckermessgerät im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist.

FAQ

FrageAntwort
Wo entnehme ich das Blut?
  • Normalerweise an der Kuppe des Zeigefingers.
  • Einige Geräte ermöglichen alternativ die Messung in der Handfläche oder am Arm.
Welche Blutzuckermessgeräte sind für Kinder geeignet?
  • Es gibt spezielle Geräte für Kinder.
  • Sie sind kleiner und optisch kindgerecht gestaltet, beispielsweise als lustige Tierfigur.
  • Die Unterstützung durch Erwachsene bei der Messung ist obligatorisch.
Verfälschen Medikamente die Werte?
  • Die Einnahme von Medikamenten kann die Werte stark beeinflussen
  • Kläre deshalbvor der Einnahme mit dem Arzt bzw. Apotheker, wie hoch das jeweilige Risiko ist.
Wie lange dauert die Messung?
  • Meist sind es nur fünf Sekunden, bis erste Werte angezeigt werden.

Blutzuckermessgeräte für Tiere

Die Zuckerkrankheit kommt auch bei Hunden und Katzen vor – und dies gar nicht mal selten. Der Blutzuckerwert kann im Urin ermittelt werden, zuverlässiger ist aber auch hier die Blutentnahme. Hierfür reicht ein schneller Piks am Ohr oder an den Lefzen. Die Kontrolle zu Hause hat den Vorteil, dass das erkrankte Tier wesentlich entspannter in der heimischen Umgebung als in der Tierarztpraxis ist – zudem ist sie vergleichsweise preiswerter. Als führende Hersteller treten beispielsweise Cera Pet und Med Trust in Erscheinung.

Fazit

Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt. Somit kommen Blutzuckermesser nicht nur regelmäßig zum Einsatz, sondern ihre Zahl wird künftig weiterwachsen. Sie spenden als unverzichtbares Kontrollinstrument lebenswichtige Sicherheit im Berufsalltag und Privatleben, indem sie bedrohliche Situationen durch den rechtzeitigen Befund einer drohenden Über- oder Unterzuckerung vereiteln. Wie alle elektronischen Produkte werden auch Blutzuckermessgeräte ständig weiterentwickelt und kommen immer kompakter, schneller und mit so manchen innovativen Extras auf den Markt, um den Betroffenen eine höhere Flexibilität und Mobilität zu ermöglichen. Schon heute stellt dank Bluetooth in Smartphones oder Laptops die Datenübertragung keinen Aufwand mehr da. Eine große Hoffnung für die Zukunft liegt auf der flächendeckenden Einführung nichtinvasiver Methoden, die komplett ohne Blutprobe auskommen.

Weiterführende Links

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